Werbung in Echtzeit

Live-Videos werden bei Facebook immer beliebter und deshalb nutzen nicht nur viele Stars diese Art der Kommunikation, sondern auch Unternehmen. Die Verweildauer bei Live-Streams ist höher als bei normalen Videos und Nutzer interagieren mit diesen Inhalten viel häufiger.

Wie funktionieren Live-Videos auf Facebook?

Die Videos erscheinen in Echtzeit im News-Feed der Nutzer und auf der Seite des Unternehmens. Aber auch nach der Live-Übertragung bleiben sie abrufbar, damit auch diejenigen sie ansehen können, die die Übertragung verpasst haben.

Was sind die Vorteile?

Die Videos wirken oft authentischer als im Vorfeld gedrehte Videos. Etwas in „Echtzeit“ mitzuerleben ist besonders reizvoll für den Nutzer. Außerdem ist es einfacher mit Kunden in Kontakt zu treten, da diese die Videos „live“ kommentieren können. Ein weiterer Vorteil sind die niedrigen Produktionskosten. Die Videos müssen nicht in der Post-Produktion bearbeitet werden und können mit dem Smartphone gefilmt werden.

Welche Inhalte eignen sich?

Das Unternehmen könnte zum Beispiel ein Live-Video von Veranstaltungen wie Messen teilen. Besonders geeignet sind auch Behind-the-scenes Videos, die die Mitarbeiter bei der Arbeit zeigen oder Gewinnspiele.

Burger King startete neulich ihre Facebook-Live-Kampagne „Specktakel“. Dabei handelte es sich um ein Gewinnspiel mit Youtube-Star Aaron Troschke als Moderator. Die Fragen mussten live in den Kommentaren beantwortet werden.  Das Ergebnis waren 70 Kommentare pro Minute. Die drei Videos erhielten am Ende sogar insgesamt 390.000 Kommentare.

Tipps

Das Unternehmen sollte den Live-Stream vorher auf der Facebook Seite oder anderen Social Media- Kanälen ankündigen, damit die Nutzer neugierig sind und einschalten.

Kommentare sollte man beantworten, denn bei diesen Videos geht es vor allem um die Interaktion mit den Kunden. So kann die Nutzerbindung gestärkt werden.

Noch ein Tipp: Filmt man mit einem Smartphone sollte man darauf achten, dass die Bildqualität des Gerätes gut ist und auch ein externes Mikrofon ist empfehlenswert.

Natürlich ersetzen Live-Videos keine professionell gefilmten Imagefilme, aber sie können ergänzend als Marketingtool eingesetzt werden.

Das Live-Video von Burger King gibt es hier zu sehen:

3. Specktakel-Show mit Aaaron Troschke, live auf der Burger Ki…

Hol Dir die 5.000€!Teste Dein Glück und sei dabei, wenn Aaron Troschke und Lara Alexandra Obersovszky am Sonntag abend (19.03., 19 Uhr) ein letztes Mal live auf unserer Burger King Fanpage am Rad drehen. Hier anmelden und live dabei sein! Alle Infos: www.burgerking.de/specktakel

Posted by Burger King Deutschland on Sonntag, 19. März 2017

The Art Of Film Title Design

Titelsequenzen bezeichnen den Anfang eines Films, bei dem die Schauspieler und die Filmcrew aufgelistet sind.

Die ersten Filme zeigten als Einleitung lediglich einfache Texttafeln, heutzutage sind die Eröffnungssequenzen oft aufwendig gestaltet.

Der Vorspann kann dabei ein Teil des Films sein: die Namen werden eingeblendet und die Handlung beginnt im Hintergrund. Er kann sich aber auch vom Film abheben: nach dem Vorspann folgt ein harter Schnitt und der Film fängt an.

Eine der bekanntesten Titelsequenzen ist die von James Bond, bei der der Agent von einem Pistolenlauf erfasst wird und schießt. Diese ist bei  jedem Film der Reihe zu sehen.

Titelsequenzen dienen dazu die Stimmung des Films vorzugeben, was zum Beispiel bei Alfred Hitchcock’s „Vertigo“ sehr gut gelungen ist. Die bunten Spiralen vor schwarzem Hintergrund symbolisieren das Schwindelgefühl, das das Hauptthema des Films ist.

Auch Fernsehserien wie Game of Thrones oder True Detective sind bekannt für ihre großartigen Opening credits. Inzwischen gibt es sogar eine eigene Auszeichung für diese Kunst: den Primetime Emmy Award for Outstanding Main Title Design.

 

Filmtipp: Snowden

Der Film erzählt die wahre Geschichte des Whistleblowers Edward Snowden, der im Jahr 2013 Dokumente veröffentlichte, die beweisen, dass die NSA auf die privaten Daten von Millionen von Menschen zugreifen kann. Die Hauptrolle spielt Joseph Gordon-Levitt, gedreht wurde in Deutschland.

Die Story beginnt in einem Hotelzimmer in Hong Kong, als Edward Snowden der Dokumentarfilmerin Laura Poitras, dem „The Guardian“-Reporter  Ewen MacAskill und dem Journalisten Glenn Greenwald seine Geschichte erzählt. In Rückblicken erfahren wir über seine Anfänge beim Militär bis zu seinem Aufstieg in den amerikanischen Geheimdienst. Zunächst arbeitete er für die CIA und schließlich auf Hawaii als externer Systemadministrator beim NSA.

Anfangs ist er patriotisch, zum Beispiel weigert er sich eine Petition gegen den Irak-Krieg zu unterschreiben. Die Frage, ob Amerika das großartigste Land der Welt sei, beantwortet er mit Ja. Doch seine Überzeugungen ändern sich, als er auf der Arbeit erlebt, dass nicht nur die Regierungen anderer Länder oder Terrororganisationen ausspioniert werden, sondern jeder amerikanische Bürger, indem private Emails, Webcams oder Facebook-Profile überwacht werden. Je mehr er über die Methoden der NSA erfährt, desto größer werden seine Zweifel. Er will die Informationen an die Öffentlichkeit bringen.

Snowden ist ein spannender Thriller, obwohl man den Ausgang der Geschichte bereits kennt. Das Drehbuch ist sehr gut geschrieben. Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt liefert eine tolle Performance und ähnelt stark dem echten Edward Snowden. Die Produktionskosten betrugen 40 Millionen Dollar, der Film hat weltweit nur 34 Millionen eingespielt. Meiner Meinung nach lohnt es sich aber den Film anzusehen.

Tell your story

Sie möchten der Welt die Geschichte ihres Unternehmens erzählen? Das geht am besten in einem Film.

Beim Storytelling für Unternehmensfilme geht es darum Informationen zu vermitteln, aber gleichzeitig auch Emotionen zu wecken. Durch Storytelling kann die Geschichte der Firma oder des Produktes auf spannende, emotionale oder auch lustige Weise erzählt werden.

Wieso Storytelling?

Eine interessante Geschichte bietet viele Vorteile: zum einen schafft sie mehr Aufmerksamkeit als bloße Fakten. So wird das Interesse an dem Produkt oder dem Unternehmen gesteigert. Geschichten sind wirkungsvoller, weil sie anders verarbeitet werden als reine Informationen: Sie bleiben länger im Gedächtnis.

Zudem werden Emotionen erzeugt, sodass die Zuschauer z.B. mit der Hauptfigur der Geschichte mitfühlen oder sie verbinden nach Anschauen des Films das Produkt mit bestimmten Eigenschaften. Dadurch identifizieren sie sich leichter mit dem Produkt oder dem Unternehmen und eine langfristige Kundenbindung ist möglich.

Mit einer Geschichte personalisieren Sie ihr Unternehmen: Erzählen Sie ihre Gründungsgeschichte, zeigen sie warum Ihr Team einzigartig ist oder was Ihr Produkt auszeichnet und so besonders macht. Jedes Unternehmen hat eine Geschichte, die erzählt werden kann!

Welche Story soll erzählt werden?

Es gibt zwei verschiedene Arten ihre Geschichte zu erzählen: Sie können ihre Story auf die Menschen, die in dem Unternehmen arbeiten, fokussieren oder aber auf die Produkte des Unternehmens. Erzählen Sie ihre ganz persönliche Geschichte: Was hat den Gründer dazu bewegt, dass Unternehmen zu gründen? Was hat er vorher gemacht? Je spannender und emotionaler Ihre Geschichte ist, desto mehr wird sie den Zuschauer berühren.

Will man über seine Produkte erzählen, kann der Fokus auf diesen Fragen liegen: In welchen Situationen wird ihr Produkt genutzt? Wer nutzt es? Warum ist das Produkt gut? Was unterscheidet das Produkt von anderen?

Kommunizieren Sie in ihrer Geschichte das Alleinstellungsmerkmal Ihres Produktes.

Gutes Storytelling

Zunächst müssen Sie wissen, wer ihre Zielgruppe ist und dann entscheiden, ob Sie lieber sachliche Informationen liefern wollen oder ob zu Ihrer Zielgruppe eher ein lustiges oder spannendes Video passt. Nur so bekommen Sie auch die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden.

Wichtig ist, dass Ihre Geschichte leicht verständlich ist. Sie braucht eine klare, einfache Struktur. Gute Ideen lassen sich in einem Satz zusammenfassen. Ihre Geschichte sollte mit einer Einführung beginnen, in der dem Zuschauer vermittelt wird, wo er gerade ist und wer die Hauptfiguren sind. Bauen Sie einen Spannungsbogen auf und verraten sie im Laufe des Films Ihre Kernbotschaft.

Verbreitung des Films

Hier bieten sich vor allem die sozialen Netzwerke an, denn durch diese besteht die Möglichkeit, dass sich Ihr Video viral verbreitet. Ihre Videos werden von Nutzern mit ihren Freunden geteilt und bekommen so mehr Aufmerksamkeit. Facebook, Twitter, Youtube… alle diese Kanäle eignen sich, um ihr Video zu veröffentlichen. Dabei sollten sie darauf achten, dass Sie Ihre Geschichte crossmedial erzählen; also auf allen Kanälen sollte die Story gleich erzählt werden, um Kontinuität und Glaubwürdigkeit in Ihr Storytelling zu bringen.