Filmtipp: Arrival

Auf einmal landen zwölf Raumschiffe an den verschiedensten Orten der Welt: Panik entsteht. Die Linguistin Dr. Lousie Banks wird vom US-Militär gerufen, um die Sprache der Außerirdischen zu entschlüsseln und die wichtigsten Fragen zu klären: Woher kommen sie eigentlich und was ist der Grund für ihren Besuch? Sind sie Freund oder Feind? Ihr zur Seite steht der Wissenschaftler Ian Donnelly. Alle 18 Stunden öffnet sich das Raumschiff, was ihnen die Gelegenheit gibt mit den Aliens zu kommunizieren. Doch wie sollen sie die mysteriöse Schrift der Aliens verstehen? Zu viel sollte man nicht über die Handlung wissen, deshalb wird hier nicht mehr verraten.

Im Gegensatz zu anderen Filmen über Außerirdische wie zum Beispiel „Independence Day“ geht es hier nicht um den Kampf mit ihnen, sondern darum, wie man es schaffen kann, mit ihnen zu kommunizieren, was die Story besonders macht und sie schafft es auch ohne große Schlachten spannend zu bleiben.

Regie führte der Kanadier Denis Villeneuve, der schon mit seinen Filmen „Sicario“ und „Prisoners“ für Aufsehen sorgte. Demnächst erscheint sein neuer Film „Blade Runner 2“, der schon mit Spannung erwartet wird.

Die Hauptrollen in Arrival spielen Amy Adams und Jeremy Renner, die wie immer eine sehr gute Performance abliefern. Wobei die Figur der Louise eindeutig im Mittelpunkt steht.

Die visuellen Effekte sind atemberaubend: Besonders die Szene, in der man das erste Mal das Raumschiff sieht, ist beeindruckend. Die kühlen Bilder wirken beinahe bedrohlich. Auch die Soundeffekte sind erstklassig, die diese Atmosphäre noch unterstreichen. Zum Schluss bietet der Film ein überraschendes Ende. Das alles macht Arrival zu einem der besten Filme des letzten Jahres.