Filmtipp: Snowden

Der Film erzählt die wahre Geschichte des Whistleblowers Edward Snowden, der im Jahr 2013 Dokumente veröffentlichte, die beweisen, dass die NSA auf die privaten Daten von Millionen von Menschen zugreifen kann. Die Hauptrolle spielt Joseph Gordon-Levitt, gedreht wurde in Deutschland.

Die Story beginnt in einem Hotelzimmer in Hong Kong, als Edward Snowden der Dokumentarfilmerin Laura Poitras, dem „The Guardian“-Reporter  Ewen MacAskill und dem Journalisten Glenn Greenwald seine Geschichte erzählt. In Rückblicken erfahren wir über seine Anfänge beim Militär bis zu seinem Aufstieg in den amerikanischen Geheimdienst. Zunächst arbeitete er für die CIA und schließlich auf Hawaii als externer Systemadministrator beim NSA.

Anfangs ist er patriotisch, zum Beispiel weigert er sich eine Petition gegen den Irak-Krieg zu unterschreiben. Die Frage, ob Amerika das großartigste Land der Welt sei, beantwortet er mit Ja. Doch seine Überzeugungen ändern sich, als er auf der Arbeit erlebt, dass nicht nur die Regierungen anderer Länder oder Terrororganisationen ausspioniert werden, sondern jeder amerikanische Bürger, indem private Emails, Webcams oder Facebook-Profile überwacht werden. Je mehr er über die Methoden der NSA erfährt, desto größer werden seine Zweifel. Er will die Informationen an die Öffentlichkeit bringen.

Snowden ist ein spannender Thriller, obwohl man den Ausgang der Geschichte bereits kennt. Das Drehbuch ist sehr gut geschrieben. Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt liefert eine tolle Performance und ähnelt stark dem echten Edward Snowden. Die Produktionskosten betrugen 40 Millionen Dollar, der Film hat weltweit nur 34 Millionen eingespielt. Meiner Meinung nach lohnt es sich aber den Film anzusehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.