Worauf du bei deinem ersten Business-Video achten solltest – Teil 3

Welche Video-Formen gibt es?

Unternehmensfilm:
Ein Unternehmensfilm (auch Imagefilm genannt) stellt ein Unternehmen vor. Welches zentrale Versprechen macht das Unternehmen? Wer sind die Gründer, was treibt sie an? Was macht das Unternehmen besser als andere? Wie hat das Unternehmen sich bisher entwickelt, was plant es für die Zukunft, welche Leitbilder verfolgt es?

Produktfilm:
Produktfilme beschreiben ein Produkt im Detail. Wie löst das Produkt ein Problem? Warum macht es das besser als Konkurrenzprodukte. Welchen Nutzen bringt es? Ob der Film einen rationalen oder emotionalen Nutzen vermitteln soll, hängt von der Produktkategorie, Zielgruppe und Zielsetzung ab.

Instructional Video:
Instructional Videos erklären wie ein Produkt funktioniert und sind somit wie eine verfilmte Bedienungsanleitung. Sie können Produktfilme ergänzen oder ersetzen, da sie Produkte nicht nur vorstellen, sondern auch deren Anwendung zeigen. Durch die detaillierte Beschreibung der Produkte, wirkt das Unternehmen glaubwürdig.

Event-Film:
Ein Event-Film stellt Kunden-, Produkt- oder Unternehmensevents in reportageähnlicher Form da. Sie können Produkt- oder Unternehmensfilme ergänzen. Events sind in der Regel so geplant, dass sie Unternehmen im besten Licht darstellen. Eine gute Eventreportage kann demnach gut für das Image sein.

Interaktiver Film:
Interaktive Filme sind eine Sonderform, da sie nicht nur einen Film, sondern auch eine spezielle Programmierung der Website voraussetzen. Zum Beispiel kann diese Art von Film bei Gewinnspielen eingesetzt werden, wo der Nutzer Inhalte oder den Fortgang des Films durch seine Entscheidungen beeinflussen kann. Sie sind aufwendiger in der Herstellung, denn für jede mögliche Entscheidung müssen verschiedene Alternativen produziert werden. Andererseits werden die Kunden stark involviert. Durch seine Beteiligung setzt der Kunde sich intensiv mit dem Produkt, dem Unternehmen oder der Dienstleistung auseinander.

Klassischer Werbefilm:
Ein Werbespot geht 30 bis 60 Sekunden. Er schafft es innerhalb der kurzen vorgegebenen Zeit ein zentrales, wettbewerbsdifferenzierendes Versprechen zu machen und dieses zu belegen. Aber ein Werbespot sollte nicht mit zu vielen Informationen überfrachtet sein. Erfolgreiche Spots konzentrieren sich auf eine Kernaussage und kommunizieren diese zielgruppengerecht sachlich, humorvoll oder auch dramatisch. Die Produktion eines Werbespots muss kein hohes Budget erfordern. Eine einfache, aber einprägsame Idee kann auch ohne Aufwand professionell umgesetzt werden.

Viralspot:
Eine Sonderform des klassischen Werbespots sind Viralspots. Der Betrachter soll den Film an seine Freunde und Bekannten weiterleiten, sodass der Film sich wie von selbst „viral“ verbreitet. Er muss dem Betrachter so gut gefallen, dass er den Film weiterleiten will. Erfolgreiche Viralspots setzen deshalb auf Humor, Schadenfreude oder ähnliches. Diese Filme leben von einer guten Idee, weshalb sie sehr preiswert zu produzieren sind.

Ein Business-Video ist ein erfolgreiches Tool, um ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu vermarkten. Sie sind einfacher und schneller zu konsumieren als ein Text, bauen leichter eine emotionale Verbindung zum Konsumenten auf und eignen sich gut, um sie auf Social Media zu teilen. Wenn du die genannten Punkte beachtest, steht deinem ersten erfolgreichen Business-Video nichts mehr im Weg.

Diese kleine Serie kann natürlich nur einen ersten Überblick geben. Wenn Du Fragen, Ideen oder Anregungen hast, ruf uns an oder hinterlasse hier eine Nachricht. Wir antworten gerne und unverbindlich.

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